Das ZLH ist umgezogen!
Neue Adresse: Bogenallee 11 20144 Hamburg
Die E-Mail-Adressen bleiben vorerst bestehen. Unsere neuen Telefon-Nummern:
Prof. Reiner Lehberger (040) 42838-7911
Aart Pabst (040) 42838-7912
Karin Eggers (040) 42838-7908
Andreas Reichel (040) 42838-7907
Gründung des Zentrums für Lehrerbildung Hamburg
Am 28. Juni 2006 wurde im Rahmen einer Festveranstaltung im Uni-Hauptgebäude das Zentrum für Lehrerbildung Hamburg (ZLH) von Universitäts-Vizepräsident Prof. Dr. Holger Fischer und dem Direktor des Landesinstituts, Peter Daschner, eröffnet.
Grundlage für das ZLH ist ein Kooperationsvertrag, der im Rahmen dieser Veranstaltung vom Präsidenten der Universität und den Leitungen aller an der Lehrerbildung beteiligten Hamburger Hochschulen sowie des LI unterzeichnet wurde. Staatsrat Dr. Michael Voges machte in seinem Grußwort darauf aufmerksam, dass aus Sicht der Schulen eine zügige Umsetzung der inhaltlichen Verbesserungen der Ausbildung unabdingbar ist.
Mit der geschäftsführenden Leitung des Zentrums für Lehrerbildung ist seitens der Universität Prof. Dr. Reiner Lehberger und seitens des LI Oberschulrat Aart Pabst beauftragt worden.
Bis zur Fertigstellung der neuen Räume für das ZLH in der Bogenallee wird die Arbeit in den bisherigen Räumen im LI fortgesetzt.
Zwischenbilanz einer Reform - Drucksache des Senats zur Reform der Lehrerbildung
Am 16. Januar stellten Senatorin Alexandra Dinges-Dierig (Behörde für Bildung und Sport) und Senator Jörg Dräger Ph.D. (Behörde für Wissenschaft und Gesundheit) in einem Pressegespräch die durchgeführten Reformen in der Lehrerausbildung und die Eckpfeiler für die weitere Entwicklung der Lehrerbildung der Öffentlichkeit vor. An dem gut besuchten Pressegespräch nahmen für die Universität Prof. Dr. Holger Fischer, Vizepräsident für Forschung und Lehre, sowie Peter Daschner, Beauftragter der BBS für Lehrerbildung und Direktor des Landesinstituts, teil.
Die bisherige Lehrerausbildung wurde von Experten der Kultusministerkonferenz (KMK 2000) und der Hamburger Kommission Lehrerbildung (HKL 2001) als zu praxisfern, zu lang und unkoordiniert beschrieben. Eine gute Schule braucht gut ausgebildete und dem berufslangen Lernen verpflichtete Lehrerinnen und Lehrer. Nicht zuletzt die Ergebnisse von Schulvergleichsuntersuchungen wie PISA und LAU weisen auf einen großen Entwicklungsbedarf hin.
Hamburg hat früh damit begonnen, Konsequenzen aus dieser Kritik zu ziehen.
Eine der zentralen Empfehlungen der Hamburger Kommission Lehrerbildung war, die beiden bislang kaum verbundenen Phasen der Ausbildung, das Studium und den staatlichen Vorbereitungsdienst, in Zukunft als Gesamtauftrag zu verstehen und zu organisieren.
Der Hamburger Senat hat sich diese Auffassung zu Eigen gemacht und im Jahre 2001 den Auftrag für eine grundlegende inhaltliche Reform der Lehrerbildung erteilt. Zudem sollte eine phasenübergreifende Kooperation der beteiligten Ausbildungsinstitutionen abgesichert werden. Diese Aufträge wurden zuletzt im Regierungsprogramm für die Legislaturperiode 2004-2008 bestätigt.
Die eingesetzte Projektgruppe legte nach vierjähriger Arbeit nun den Rechenschaftsbericht vor.
Diese Drucksache, die nun dem Senat und der Bürgerschaft zugeleitet wird, ist allerdings eher eine Zwischenbilanz als ein Abschlussbericht geworden, denn zu den angestoßenen und noch laufenden inhaltlichen Reformmaßnahmen kam die Umstellung der Studienstrukturen auf das für Europa künftig maßgebliche Bachelor-Master-System hinzu. Die Kultusministerkonferenz hat am 2. Juni 2005 dafür die Eckpunkte vorgegeben. Auf dieser Grundlage werden auch die Lehramtsstudiengänge in Hamburg – beginnend ab 2007 - bis zum Jahre 2010 auf das Bachelor- und Mastersystem umgestellt.
Die Grafik und die wichtigsten inhaltlichen Reformen finden Sie auf den anliegenden Seiten:.


