Tagung: Übergänge gestalten, Wege begleiten
Am
Hochrangige Vertreter der beiden Behörden – Herr Rosenboom (BSB) und Herr Dr. Bange (BSG) eröffneten den Tag.
Mittels eines >World Cafes< (Leitung Anita Hüseman, ) wurden zunächst die reichhaltigen und unterschiedlichen Erfahrungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgetauscht. Die Ergebnisse wurden in einer „Ergebnisbrücke“ visualisiert.
Herr Dr. Ludger Pesch (FU Berlin) hielt danach den Impulsvortrag zum Thema: „Der Übergang – eine schöne Aufgabe für alle Beteiligten“.
Am Nachmittag wurden in vier Workshops die bestehenden Ansätze und Projekte vorgestellt und diskutiert.
- Beobachtung und Dokumentation
Der Workshop stellte verschiedene Methoden der Beobachtung und Dokumentation (Bildungs- und Lerngeschichten, Entwicklungsbögen) von unterschiedlichen Lernprozessen in Kita, Vorschule und Grundschule praxisnah dar. Sinnvolle Verknüpfungen der Methoden über die Grenzen der Institutionen hinweg wurden ebenso diskutiert wie die Möglichkeiten und notwendigen Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Durchführung.
- Selbstständiges Lernen am Beispiel der Werkstattarbeit
In unserem Workshop wurden drei Praxisbeispiele aus Kita, Vorschule und Grundschule ausführlich und interessant dargestellt. Es wurde deutlich, dass gute Kooperation stattfindet und anstelle von Konkurrenz ein gegenseitiges Profitieren möglich ist.
- Übergänge gestalten
Nach dem Vorstellen dreier Erfahrungen gelingender Kooperation entwickelte das gesprächsbereite Plenum Bedingungen für ein Gelingen, Konzeptideen sowie konkrete Anforderungen. Sehr deutlich wurde: es liegt bislang immer an den handelnden Personen, ob die Institutionen sich vernetzen. Wo Kooperation gelingt, erleben es alle Beteiligten als Gewinn. Aus der interessanten Diskussion zum Thema "Übergänge gestalten" ging hervor, dass sowohl Kita als auch Schule in Hamburg gemeinsam auf dem Weg zu mehr Kooperation sind.
- Leitungen von Kita und Schule kooperieren
Die Auswirkungen einer gut funktionierenden Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen und Schule werden von allen Beteiligten übereinstimmend als positiv, nützlich, konstruktiv, lohnend und ermutigend beschrieben.
Bedauert wird die Zufälligkeit von Kooperationen. Als entscheidender Grundsatz wird benannt: Der Beginn einer Kooperation bedarf immer des mutigen Schrittes einer Person, die bereit ist, den Kontakt zu der anderen Institution zu initiieren. Lieber kleine Schritte – als gar keine Schritte!
Viele Vertreterinnen und Vertreter beider Institutionen wünschen sich zukünftig die Möglichkeit einer flexibel gestalteten Einschulung.
In allen Regionen sollten zukünftig Kindertageseinrichtungen und Schulen (institutionalisiert?) ihre pädagogische Arbeit abstimmen und enger miteinander verknüpfen.

























